Oh doch, Jagdtrieb haben alle beide - und vor allem mein Rüde nicht wenig. Die Hündin gibt mal eher auf - aber sie ist auch schon fast 12 und derzeit eh angeschlagen.
Ich habe das mit der Schleppleine trainiert - am Geschirr festgemacht, nicht am Halsband.
Ich hatte die zuerst in der Hand und hab den Hund hinter einem Ball hergeschickt (mein Rüde ist sehr ballverrückt, da ging das klasse) und dann einen Stopppfiff eingebracht (Pfiff, weil meine Stimme zB derzeit nicht da ist, da krank, Handzeichen nicht immer gesehen werden, ich aber immer pfeifen kann) und in dem Moment die Leine gestoppt, damit der Hund nicht weiterkam.
Die Leine wurde mit der Zeit immer länger und die Hunde hatten recht schnell raus, was der Pfiff bedeutet - und wenn das dann auch noch im freien Feld funktionierte, wenn ein Hase vor die Linse kam, dann war es so weit die Schleppleine wegzulassen.
Aber - ich trainiere auch jetzt noch den Pfiff dann und wann. Sei es mit einem Ball, oder dass ich meinen Rüden gezielt hinter einer Krähe hinterherschicke und ihn dann abpfeife - um zu sehen, ob es noch sicher sitzt.
Wir wohnen hier in einem Naturschutzgebiet - sollten meine Hunde mal wildern, dann darf der Jagdpächter sie abschießen. Ist rechtlich in Ordnung - also lag mir viel daran, dass wir dagegen arbeiten.
Eben den Hund absolut abrufbar machen. Viel Arbeit, aber lohnt sich