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02.02.2010, 10:07
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zwei Probleme Beitrag #1
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Neuer Benutzer

Registriert seit: 02.02.2010
Beiträge: 6
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zwei Probleme
Wir haben einen 9 Wochen alten Riesenschnauzer Welpen, der uns mächtig auf Trab hält. Ein kleines Problem tut sich auf, der Welpe schnappt gerne...
Weder ein "Aus", noch ignorieren und hinstellen bringt was, der Fanggriff nur solange wie ich ihn ausübe und schütteln im Nacken (leicht) führt auch nicht zum Erfolg.Hat jemand eine Idee?
Das zweite Problem ist unsere "alte" (5Jahre) Retriever Hündin. Wir haben sie seit einem Jahr, als "Restposten" übernommen, die Besitzer hatten bei der Wohnungssuche nicht an den Hund gedacht, der bis dahin 5 Jahre im Zwinger gehalten worden war....
Dieser Hund ist ein Ausbund an Liebenswürdigkeit und heilfroh bei uns zu sein. Ist eigentlich nicht feige, aber sehr vorsichtig. Nun läßt sie sich von dem Welpen alles gefallen, sie darf aus ihrem Topf fressen, wenn ich ihn nicht schnell genug wegstelle, sie lässt sich zwicken und ärgern ohne mal zu zeigen wer der Chef im Haus ist....
Wenn jemand zu der ein oder anderen Frage eine Idee hat, wäre ein oder zwei Tipps supernett!!!
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02.02.2010, 20:16
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zwei Probleme Beitrag #2
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Super-Moderator
Registriert seit: 22.08.2006
Beiträge: 470
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Was die Hunde untereinander angeht - machen lassen. Außer es artet in Mobbing aus, also wenn die "alte" nichts mehr machen darf, ohne dass der kleine muckt. Dann einschreiten.
Ansonsten gilt - die machen das unter sich aus, wenn es so weit ist.
Zum ersten Problem - Welpen haben nunmal keine Beißhemmung. Und ein Welpe, der bereits mit 9 Wochen von der Mutter weg ist, der kann das klar da auch noch nicht richtig gelernt haben, was es bedeutet, wenn die Mutter beim zwicken das Spiel abbricht.
Nackenschütteln sein lassen - AUCH leichtes Schütteln ist nicht.
Ab in eine Hundeschule - die zeigen Euch auch, wie man die Beißhemmung richtig aufbaut.
Ansonsten - www.hundeseite.info - da steht auch dazu was.
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03.02.2010, 10:43
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zwei Probleme Beitrag #3
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Neuer Benutzer

Registriert seit: 02.02.2010
Beiträge: 6
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Danke für den Tipp, Mobbing ist es noch nicht, aber die ältere Dame zeigte heute auch erste deutliche Abweisungen!
Was die Schnapperei angeht, so habe ich Kontakt mit einer Welpenschule, allerdings kann ich dort erst nach der zweiten Impfung also mit 12/13 Wochen einsteigen.
Ich möchte nur bis dahin nichts falsches verknüpfen....., sie macht einen ausgesprochen "hellen" Eindruck.
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05.02.2010, 15:56
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zwei Probleme Beitrag #4
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Administrator
Registriert seit: 31.03.2009
Beiträge: 67
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Zitat:
Zitat von Sprotte
Wir haben einen 9 Wochen alten Riesenschnauzer Welpen, der uns mächtig auf Trab hält. Ein kleines Problem tut sich auf, der Welpe schnappt gerne...
Weder ein "Aus", noch ignorieren und hinstellen bringt was, der Fanggriff nur solange wie ich ihn ausübe und schütteln im Nacken (leicht) führt auch nicht zum Erfolg.Hat jemand eine Idee?
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Hallo,
unsere "Caro" ist ein Labrador/Riesenschnauzer Mix und auch noch sehr jung.
Wir hatten anfangs auch diese Probleme das Spielen nach einer gewissen Zeit zu beenden, und hatten auch verschiedenes ausprobiert.
Ich habe den spielerischen Umgang der Welpen untereinander in der Welpenstunde beobachtet.
Dabei ist mir aufgefallen das oft der stärkere Welpe über einem anderen Welpen stand, und der schwächere Welpe lag regungslos auf dem Rücken untendrunter.
Da bin ich auf eine Idee gekommen:
Wenn ich nicht mehr spielen möchte oder ich habe von etwas anderem genug uns sie hört nicht auf, dann drehe ich sie auf den Rücken und fasse ihr für en paar Sekunden an den Hals
(Nicht das Missverständnisse aufkommen. Ich fasse sanft an den Hals, ich berühre nur den Hals während sie auf dem Rücken liegt)
Sie bleibt dann regungslos liegen und wenn ich die Hand wegnehme ist Ruhe.
Zumindest bei unserer Caro funktioniert das prima
Viele Grüsse,
Michael
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05.02.2010, 17:50
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zwei Probleme Beitrag #5
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Super-Moderator
Registriert seit: 22.08.2006
Beiträge: 470
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Uah - SEIN LASSEN !!!!
Der Kehlbiss - genau das auf den Rücken legen und den Hund am Hals festhalten ist etwas hochsensibles, das man NIE NIE NIE NIE NIEMALS !!!! machen sollte, wenn man nicht das Feingefühl hat wie ein Mensch.
Halt mal Dein Ohr daneben und lausch den feinen Knurrtönen, die Hunde dabei machen - mal mehr, mal weniger. Halt die Hand rein und fühl mal, wie der unterwerfende Hund den Druck erhöht oder sanfter wird im Druck, je nachdem ob der unterlegene Hund genug beschwichtigt oder es wagt mit KLEINSTEN Anzeichen weiter zu provozieren oder zu meinen, dass er schneller wieder aus der Unterwerfung raus kann.
Das ist NICHTS für Menschen, auch wenn viele das gern mal meinen - bei dem Kehlbiss geht es um weit mehr als den Hund einfach auf den Rücken zu drehen und am Boden zu halten.
Und - es ist eine Todesdrohung, richtig angewendet. Hunde nutzen es im Spiel untereinander dann und wann mal, um es zu üben - aber um einen anderen Hund wirklich zurechtzuweisen, ist das die letzte Stufe vor dem kaltmachen.
Diese Strafe wird NUR für unverzeihliche Vergehen eingesetzt - bei mir landete nur ein einziges Mal ein Hund im Kehlbiss und das in dem Moment, wo er meinte mein Kind anzuknurren, das ihm nichtmal nahgekommen war, geschweige denn ihn angesehen oder anders provoziert hätte.
Und der Hund wusste - macht er das nochmal, ist er tot.
Genau DAS ist der Kehlbiss - also Finger weg davon.
Tut mir leid, wenn ich hier sauer rüberkomme - aber mir geht die Hutschnur hoch, wenn ich solche Tipps lese. Das ist Hundeerziehungsstandart von vor 30 Jahren - genau wie Stachelhalsbänder. Das gehört einfach nicht. Fertig.
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06.02.2010, 20:23
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zwei Probleme Beitrag #6
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Neuer Benutzer

Registriert seit: 02.02.2010
Beiträge: 6
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Danke, aber es wächst sich zu einem Dominanzproblem aus...
Danke für die Antworten, ich habe bis auf den Kehlhgriff alles versucht...
Mit knurrender dunkler Stimme: Nein!!!
Weggegangen,den Hund kurz ins Badezimmer gesperrt, nix hat geholfen...
Selbst unsere doch sehr große Retrieverhündin, die mehr als friedlich ist, wirkt mittlerweile auf's äußerste genervt.
Anknurren, wenn die Kleine sie kneift zeigt gar keinen Erfolg, stößt sie sie mit der Pfote weg, dreht sie sich sofort um und knurrt und kneift noch heftiger.
Kneift der Retriever sie in den Nacken hilft das macximal zwei Sekunden und sie wird immer wütender, kläfft und greift von neuem an, beißt sie in den Schwanz, in die Ohren usw.
Hat jemand noch ne Idee?
Wär schön.....
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08.02.2010, 16:32
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zwei Probleme Beitrag #7
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Administrator
Registriert seit: 31.03.2009
Beiträge: 67
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Hallo,
ich hatte schon geahnt das das nicht so gut ankommt 
Ich habe das 2x gemacht.
Fazit:
Die Rangfolge wurde dadurch festgelegt und wurde seitdem von Caro auch nicht mehr angezweifelt.
Das bedeutet es funktioniert nun auch mit "Worten" was vorher nicht der Fall war.
Viele Grüsse,
Michael
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08.02.2010, 16:42
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zwei Probleme Beitrag #8
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Super-Moderator
Registriert seit: 22.08.2006
Beiträge: 470
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Na mal sehen, ob es immer noch so gut geht, wenn sie 7 oder 8 Monate alt ist und damit in der Rudelordnungsphase ist.
Wem wirklich was an artgerechter Hundeerziehung liegt, der lässt so nen Mist sein.
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20.05.2010, 11:38
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zwei Probleme Beitrag #9
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Benutzer
Registriert seit: 04.05.2010
Beiträge: 60
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Hallo,
Bob hat am Anfang auch gerne gezwickt oder die Kinder am Hosenbein geschnappt.
Also jedesmal wenn er gezwickt hat, haben wir schrill mit hoher Simme "au" gesagt, das Spiel sofort abgebrochen uns umgedreht und den Hund nicht mehr beachtet. Wenn er nach dem Hosenbein geschnappt hat das selbe, wichtig ist, sich vom Hund wegzudrehen und vor allen keine großen Worte machen. Am besten außer dem "au" gar nichts sagen.
Bei uns hat das sehr gut funktioniert, allerdings hat es ein zwei Wochen gedauert, bis Bob es verstanden hat.
Ich habe den Kindern auch immer wieder gesagt, dass sie nicht zu wild mit Bob spielen sollen und schon gar keine Wegnehmspiele machen sollen.
Grüße
Claudia
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